Elisabeth Fun Facts (Sissi-Musical wider Willen)

Diesmal präsentieren wir euch die Musical-Fakten zu Elisabeth, dem weltberühmten Musical rund im Sissi. Wir sagen euch, was bei der Enwicklung nicht so ganz funktioniert hat, welches Lied gestrichen wurde und warum ein Regisseur sogar weinen wusste.

Sabrina Vikings Sabrina Vikings / 16.11.2017 11:05
Ich sags euch, wenn Michel versucht wienerisch zu reden hört er sich an wie Falco xD... aber jetzt mal ehrlich: klingen wir Wiener wirklich so? Wenn ja kein Wunder das man sich über uns lustig macht (würd ich auch) :D
Christin Soundso Christin Soundso / 31.10.2017 10:08
Man spricht es Daues ;-)
RightTessa RightTessa / 15.10.2017 10:04
Ich kann jetzt viel sagen, aber das Video ist einfach toll! - Ohja, 2:57 ist genau so, wie du es aussprechen musst. xP
Dumplings&Prawns 97 Dumplings&Prawns 97 / 15.10.2017 10:02
Wenn ich tanzen will was added to the Essen version since they removed Eljen after Kitsch and needed a filler. So instead of focusing on political achievements, they focused on where Elisabeth and Death were in their strange relationship, that's why that song was written.
Kathy 216 Kathy 216 / 10.10.2017 10:06
Mein absolutes Lieblingsmusical😍😍😍 Ich habe es schon viel zu oft in meiner Heimatstadt Wien gesehen und könnte es trotzdem noch 1000 Mal sehen🎶😍
It'se Me Fenna It'se Me Fenna / 03.10.2017 10:08
This video is so awesome! <3
Julian Robbel Julian Robbel / 26.09.2017 09:11
Ich weiß, es ist etwas fehl am Platz, aber hier ist nun mal eine große TdV Community. Das neue Bühnenbild in Wien, ist das stark verändert, z.B. der Tanzsaal ohne Wendeltreppe, sondern dieser rote mit der großen Treppe in der Mitte und kann mir jemand sagen, wo der Graf fliegt oder woher diese Bilder https://www.musicalvienna.at/media/image/352_1602_tdv_2010_c_brinkhoff_moegenburg_15.jpg ; http://www.musical-cast.de/musicals/karten/bilder/tdv/tdv_wien1_ensemble.jpg
kommen?
Mel zim Mel zim / 26.09.2017 09:11
Fun Fact zu Marie Antionette. Die Melodie zu dem Lied "Ich weine nicht mehr" wurde vorher schon für Uwe Kröger's "Boulevard der Sehnsucht" in dem Lied "Engel in Schwarz" benutzt.
aaa a aaa a / 25.09.2017 09:10
Mein absolutes Traummusical ich hoffe ich bekomme mal die Möglichkeit da rein zu gehen, damit ich auch mit diskutieren kann😣
Bernji van Jelinek Bernji van Jelinek / 25.09.2017 09:03
Also manches nicht ganz richtig:

Elisabeth war ein Auftragswerk der VBW. Rudolf ebenso, gemeinsam mit dem Operettentheater Budapest.

In Japan sag man nur bei Konzerten Deutsch. Die regulären Aufführungen waren in japanischen.
Die bekannte Takarazuka Gruppe spielte das Stück rein mit Frauen. Eine Darstellerin hat zwei mal einen Preis gewonnen für beste weibliche Hauptrolle und beste männliche Hauptrolle, da sie zuerst Elisabeth spielte und später auch den Tod.
Das Kaiserhaus in Japan wollte anfangs das Stück in Japan nicht gespielt sehen.

"Nichts, Nichts" hatte damals nur eine Strophe, während den Proben wurde das Lied erst verlängert auf Wunsch von Pia.

Das Stücke wurde in Wien von Presse und der Schikeria zerrissen. - vom Publikum geliebt.

von 1992 bis ca 2014 verging kein Tag, an dem Elisabeth nicht irgendwo gespielt wurde.

Elisabeth war schon ein paar Mal für London angedacht. Aber wegen der Verwechslungsgefahr zu anderen britischen Königinnen immer wieder abgeblasen.

Die Szene "Hass" wird in viele Produktionen nicht gezeigt.

Elisabeth in den Niederlanden und Deutschland war viel viel kitschiger als in Wien. Was Bühnenbild und kostüme angeht.

An einem Tag der offenen Tür im Raimund Theater wurde eines der Kleider aus dem Stück für 5.000€ versteigert.

Die Produktion in Wien war damals bis zur Premiere ziemliches Chaos. Das Theater an der Wien konnte viel bieten jedoch war die moderne Technik und die finanziellen Mittel nicht immer ausreichend. Harri Kupfers Ideen waren teilweise nicht machbar.

Die Szene Irrenhaus ist die "meist überarbeitetste" Szene aus dem Stück. Gefolgt vom Prolog.

In vielen Ländern wurde die Geschichte und Liederfolge geändert. Auf Wikipedia gut nachzulesen.

Die Feile in Wien ist Plastik mit etwas Leuchtfarbe und Klebeband.

In Wien wurden bei der Szene vor der Pause Mitarbeiter (meist Billeteure) in die Spiegel gesetzt und mussten sich ihre Perücken frisieren.

Die begehbare Feile im Raimund Theater war die bisher größte.

In Wien (eventuell auch Deutschland) gab es bisher nur Damen aus den Niederlanden die die 1. Besetzung gespielt haben.
Grund dafür ist die meiste deutlichere Aussprache beim Singen.

Jeder Lucheni Darsteller hatte seinen eigenen Kopf für die Puppe für den Prolog.

Die "Aber warum Lucheni..." - Aufnahme war in Wien bei allen drei Spielzeiten immer die gleiche.

Wien bei den ersten beiden Spielzeiten trugen die Männer und auch der Tod Kleider bei Rudolfs Tod.

Bei "Mama wo bist du" legte sich in Wien der Tod einen Stoff auf seinen Shoß bevor Rudolf auf die Bühne kam. Dieser Stoff ist der gleiche aus dem das Kleid für die nicht genannte Rolle im Stück, Mary Vetsera gemacht wurde. Beim Prolog trug in den ersten beiden Spielzeiten eine Darstellerin dieses Kleid.

Der Totenkopf bei "Rudolf wo bist du" ist nach einem Sarg in der Wiener Kaisergruft nachempfunden.

Viele Texte sind originale Passagen aus Gedichten und Briefen von Elisabeth.

Andreas Goebel hat für die Rolle des Tod vorgesungen. Wurde allerdings abgelehnt weil man ihn für nicht mystisch, dunkel und verführerisch hielt. spielte aber lustigerweise währenddessen das Phantom in Wien. Welches die gleichen Charakterzüge aufweist.

Viele Städte bzw Theater würden das Stück gerne zeigen, jedoch sind die Rechte dafür nicht sehr einfach und günstig zu erwerben.

In Japan hat das Stück mehr Besucher als in Österreich.

Viele Japaner sind extra für eine Vorstellung nach Wien geflogen und am nächsten Tag wieder heim.

Elisabeth verhalf der VBW sowie vielen Darstellern zu großer Bekanntheit weltweit.

Und es gibt wohl nicht viel mehr was mir jetzt nicht mehr einfällt. 😉
Maria Luisa Maria Luisa / 24.09.2017 09:10
Die Geschichte sollte wohl ursprünglich im Zirkus spielen mit Elisabeth als Kunstreiterin und dem Tod als Stallmeister.
Monja Maisch Monja Maisch / 24.09.2017 09:07
Vielleicht kein "Fun Fact", aber wenn man mal die ein oder andere Biographie über die Kaiserin gelesen hat, dann ist einem sicher schonmal aufgefallen, dass sie sich in ihren Gedichten als "schwarze Möwe" bezeichnet. So nennt sie dann auch der Tod in "Wenn ich tanzen will" (Schwate Möwe flieg! - Ich flieg allein"). Außerdem hat sie einige ihrer Gedichte mit "Titania" unterschrieben. Wieder ein Seitenwink von den Komponisten: In "Nichts, nichts, gar nichts" singt Elisabeth "Wär ich nicht verdammt dazu, Elisabeth zu sein, dann wäre ich Titania!".
Ich hoffe, euch gefallen meine Facts und wie immer Daumen hoch für euer tolles Video!
Eowyn  Weiße Herrin von Rohan Eowyn Weiße Herrin von Rohan / 24.09.2017 09:05
Ich denke man spricht Pia in Lautschrift Daues aus🙈
BayernFaultier S.C. BayernFaultier S.C. / 24.09.2017 09:05
Wen fandet ihr als Tod am besten? Und warum?
Bernd Sawadzki Bernd Sawadzki / 24.09.2017 09:04
Ich find euch einfach nur cool. Weitermachen.
swissmcbear swissmcbear / 24.09.2017 09:02
In Asien wird Elisabeth normalerweise in der jeweiligen Landessprache gespielt. Die VBW hat jedoch schon mehrmals eine deutschsprachige Tour durchgeführt. (Da dann mit zb japanischen Untertiteln). Sprich, das ganze Ensemble, das Orchester und das Bühnenbild wurde verschifft.
Das Lied „Nichts nichts, gar nichts“ wurde erst nach der Welturaufführung hinzugefügt. Dafür ist die Irrenhaus-Szene vollständig überarbeitet worden und der Instrumentalteil wurde vollständig gestrichen. Die Irrenhausballade wurde beim 10-jährigen Jubiläumskonzert gespielt und ist da auf der CD drauf.
Drakorn Drakorn / 24.09.2017 09:01
Tolles Video, wie immer :D Und interessante Fakten!

Aber wenn ihr erlaubt, ich hätte noch etwas interessantes:

Der Grund, warum der Tod aus Prinzip immer blond ist, ist folgender: Das Aussehen des Todes basiert auf dem Dichter Heinrich Heine, in den Elisabeth auch in Wirklichkeit richtig vernarrt war. Sie hat ihn sogar als "Meister" bezeichnet, wenn sie selbst gedichtet hat. Und sie hatte sogar das ein oder andere Gedicht ihm persönlich gewidmet, selbst als er schon Tod war hat sie quasi so mit ihm gesprochen. Dieser Aspekt, gepaart mit ihrer hin und wieder auftretenden Todes- und Freiheitssehnsucht hat schließlich zur Geburt der Rolle des Todes geführt, der all das verkörpert. Und ein Grund warum Uwe Kröger gecasted wurde ist der, dass er damals angeblich dem jungen Heinrich Heine sehr ähnlich sah.

Hier hab ich noch was kleines: "Wenn ich dein Spiegel wär" war zuerst auch nicht geplant, aber sie haben die Stimme von Andreas Bieber, der ja der Ur-Rudolf ist, so gemocht, dass sie ihm dieses Solo geschrieben haben.

Wusstet ihr übrigens, dass dieses brückenartige Ding auf dem sich Lucheni und der Tod bewegen, die Feile darstellen soll, mit der Elisabeth umgebracht wurde?

Es gibt auch ein Lied, das es niemals in die Produktion geschafft hat: "Zukunftsseelen". Es basiert auf Elisabeths Gedicht "An die Zukunftsseele", hat es aber wie gesagt niemals in die fertige Produktion geschafft, warum auch immer.

Und zum Schluss noch folgendes: Viele Passagen des Musicals sind aus dem Buch "Kaiserin wider Willen" von Brigitte Hamman zitiert oder basieren darauf. Das Buch diente auch als Hauptbasis für das Musical.

Sorry für die Flut, aber bei dem Thema kann ich mich niemals zurückhalten XD Auf jeden Fall bitte weitermachen mit dieser Videoserie! Ich würde mir persönlich ein "Tanz der Vampire" Video wünschen, aber das bleibt natürlich euch überlassen :)
Tim S Tim S / 24.09.2017 09:01
Soweit ich weiß, spricht man es in etwa wie "Daues" aus. Glaube ich :D
Sebastian Wuschelkopf Sebastian Wuschelkopf / 24.09.2017 09:01
Das ist falsch....Michael Kunze wollte ein Musical über den Untergang des Habsburger Reichs machen NICHT über Rudolf, es kam dann immer öfter Elisabeth vor und dann hat er die Geschichte auf sie ausgelegt, Levay war damals noch nicht einmal im Gespräch, sondern zuerst ein anderer Komponist, mir ist der Name entfallen. Als Kunze merkte, dass die Musik des besagten Komponisten zu wenig in die Show passte, musste er sich von ihm trennen und dann kam ihm die Idee mit Silvester Levay. Der Song "Wenn ich tanz" wurde in Marie Antoinette zu "Gefühl und Verstand". Der "Vertreter" ist niemand anderes als Generaladjutant seiner Majestät, Ludwig Graf Grünne. Wenn der Kaiser sich die Prostituierte selber ausgesucht hätte, dann hätte ja das Lied "Wir oder sie" keinen Sinn mehr gehabt. Was auch interessant ist: Für die ersten Demo-Aufnahmen wurden die Lieder des Musicals von Angelika Milster (bekannt aus Cats und damals ein Liebling von Michael Kunze) als Elisabeth und Nino de Angelo (Schlagersänger, bekannt durch Songs wie "Jenseits von Eden") als Der Tod eingesungen und Uwe durfte damals beim Vorsingen "Der letzte Tanz" heimlich vorhören, darum wusste er schon wie das geht und Kupfer war diesbezüglich mehr als schockiert xD Übrigens an der Stelle von "Nichts nichts gar nichts" gabs in der Wiener Uraufführungsfassung nur einen kurzen Teil von dem Lied und dann eine Tanzsequenz, welche dann aber gestrichen wurde und speziell für Pias Stimme wurde dann das komplette Lied geschrieben. "Wenn ich dein Spiegel wär" bestand in der ursprünglichen Fassung auch nur aus der Hälfte, aber als Levay und Kunze Andreas Biebers Stimme gehört hatten, wollten sie ihm unbedingt ein Solo schenken, weil sie ihre Stimme so berührt hatte *Sie hatten die Auditions aufgenommen und sich das immer wieder reingezogen*. Außerdem gab es übrigens, mit dem Lied "Der Schleier fällt" verknüpft einen Schlusschoral, der bis zum 10th Anniversary Concert nie in eine Show integriert war und danach leider auch nie wieder, dieser hieß "Zukunftsseelen" und war von den Gedichten der Kaiserin inspiriert. Eine generelle Inspirationsquelle für das Stück war auch Brigitte Haarmanns Buch "Elisabeth - Kaiserin wider Willen" und sie hat Kunze & Levay auch immer wieder gerne beraten. So, mehr fällt mir momentan nicht ein, aber toppt das mal! :P
Elphie Thropp Elphie Thropp / 24.09.2017 09:12
"Nichts, nichts, gar nichts" gab es auch nicht von Anfang an; die Idee stammt von Pia in Absprache mit Michael Kunze, wenn ich mich recht erinnere, weil sie und dann auch er der Ansicht waren, dass man am Anfang des zweiten Aktes einen Einblick, so ein Innehalten braucht, zu schauen, wie es Elisabeth dann zu diesem Zeitpunkt geht.
Es ist das efolgreichtse DEUTSCHSPRACHIGE Musical, das je produziert wurde; v a wegen der Nachfrage im fernen Osten.
In Japan wird das Musical ebenfalls auf deutsch gespielt mit japanischen Untertiteln, allerdings wurde bei einer (Premiere oder Derniere oder so....) besonderen Aufführung extra von den (vorwiegend deutschen) Darstellern eine Strophe eines Liedes mal auf Japanisch eingeübt; die Resonanz soll überwältigend gewesen sein!
Aufgrund einiger negativer Reaktionen ist ein Musical mit dem Titel "Sissi" entstanden, dass extra mit ganz viel "Kitsch" wirbt; aber nicht annähernd so erfolgreich ist, was einen beinahe wieder an die Wahrheitsliebe der Menschen glauben lässt.
Das Kleid Ende des ersten Aktes ist einem berühmten Gemälde nachempfunden; was viele nicht wissen, ist, dass auch das Kleid während der Szene, in der Sissi und Franz sich kennenlernen, einem Gemälde von der Elisabeth als fünfzehnjähriger nachempfunden ist.
Die Tatsache, dass die Elisabeth so viel von Holländerinnen gespielt wird, führen einige darauf zurück, dass diese das "ch" anders aussprechen, was die Stimme so beeinflusst, dass sie für die Rolle besser geeignet ist; Willemijn Verkaik findet, das ist nicht so :)